Das Biegen ist ein Fertigungsverfahren, bei dem auf das Material ein Biegemoment aufgebracht- und dadurch eine plastische, dauerhafte Verformung herbeigeführt wird. Das Biegen von Blechen wird durch das Umklappen eines Flächenteils zum verbleibenden Flächenteil erzielt. Je nach Verfahren ist ein beliebiger Winkel mit einer beliebigen Schenkellänge exakt reproduzierbar. Eine Blechbiegung um 180° wird Falz oder Umschlag genannt.

Beim Schwenkbiegen wird das Material zwischen 2 Wangen geklemmt und mit einer Biegewange umgeformt. Durch die Schwenkbewegung der Biegewange wird die Abkantung des noch herausragenden Bleches mit dem gewünschten Winkel hergestellt.

Das Rollbiegen ist eine Sonderform des Schwenkbiegens. Hier bewegt sich die Biegewange während der Schwenkbewegung um ihren Drehpunkt und „rollt“ am Blech ab. Da bei diesem Arbeitsgang fast keine Relativbewegung zwischen Werkzeug und Blech entsteht, ist es ein besonders schonendes Verfahren, bei dem am Blech keine Kratzspuren entstehen und fast kein Verschleiß am Werkzeug auftritt. Dieses Verfahren wird besonders bei Blechen mit lackierten- oder beschichteten Oberflächen und auch bei Edelstahlblechen für den Sichtbereich eingesetzt.

Das Kanten bzw. Abkanten ist ein Verfahren, bei dem ein Werkstück mit Hilfe eines Oberwerkzeuges (Stempel) in ein Unterwerkzeug (Matrize) mit U- oder V- Form gepresst wird.

Der Biegewinkel lässt sich beim Abkanten über die Eintauchtiefe des Stempels bestimmen. Die in Form und Abmessungen unterschiedlichen Stempel und Matrizen (Ober- und Unterwerkzeuge) können je nach gewünschtem Profil ausgewechselt werden, was eine hohe Flexibilität ermöglicht.

Mit dem Laserschneiden kann man Bleche mit komplexen Umrissen präzise und schnell herstellen. Auch dreidimensionale Körper wie Rohre oder Profile können mit dieser Technik bearbeitet werden. Das Laserschneiden ist bereits bei kleinsten Losgrößen schon wirtschaftlich. Bei uns kommen zwei CO² – Laser zum Einsatz.

Unser erster Laser hat eine Dauerleistung von 2000 Watt und kommt mit einer „fliegenden“ Optik zum Einsatz, der eine Bearbeitungsfläche von 1260 x 1260 mm – und in der Höhe einen Arbeitsbereich von 100 mm hat. Folgende Materialstärken können wir bearbeiten:

  • Edelstahl bis 10 mm
  • Aluminium bis 10 mm

Die Dateiformate dxf, dwg, ccd können bei uns problemlos verarbeitet werden. Bei anderen Dateiformaten sprechen Sie uns bitte an, bislang haben wir immer eine Lösung gefunden.

Wir bieten auch „just in time“ Lohnlasern. Dieses erreichen wir durch unsere Materialvorhaltung verschiedenster Bleche. Aber auch Materialbeistellungen vom Kunden sind für uns kein Thema, ebenso die Stückzahlen, die von 1 Stück bis zur Menge X reichen können.

Beim WIG-Schweißen verwendet man Wolfram und Inertgase, wie die Edelgase Argon (Ar) oder Helium (He). Dabei brennt der Lichtbogen zwischen einer nicht abschmelzenden Wolframelektrode und dem Werkstück in einer Schutzgasatmosphäre, die das Oxydieren des flüssigen Metalls verhindert. Das WIG-Schweißen ist universell einsetzbar. Ist ein metallischer Werkstoff schmelzschweißgeeignet, lässt er sich mit diesem Verfahren schweißen. Es ist ein sehr sauberes Verfahren, da es kaum Spritzer und Schadstoffe erzeugt. Ein weiterer Vorteil bei dieser schweißart der geringe Verzug der Werkstücke, da die Wärme verhältnismäßig gering und in kleinräumig in das Werkstück eingebracht wird.

Wir verarbeiten Polyurethan-Hartschäume im Reaktionsschäumverfahren. Polyurethan Schäume (kurz: PUR) haben sich in den unterschiedlichsten Branchen bewährt. Polyurethan-Schaum verfügt über herausragende Dämmeigenschaften und wird daher gern als hochwertige Wärme- oder auch Schalldämmung verwendet. Sie können PUR aber auch für die Kälte einsetzen, bspw. für das direkte Einschäumen von Plattenwärmetauschern.